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Chronik Flugplatz Gütersloh Teil 1 (bis 1969)
M. Herbote, E. Westersoetebier und H. Neuhaus

via G. Wann Allied aerial reconnaissance photograph, Gütersloh (1944)

Datum Ereignis
1935 Baubeginn des Flugplatzes, Verwendung des Abraums für die heutige BAB A2
Eine Zeichnung des Fliegerhorstes kann man hier einsehen und eine Luftaufnahme von 1937 kann man hier finden.
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April 1937 Eröffnung des Fliegerhorstes Gütersloh, der den Decknamen "Jagdhütte" erhält. Der Flugplatz ist mit einer Grasnarbe, befestigten Hallenvorfeldern und Rollwegen ausgebaut.
23.04.1937 Feierlicher Einzug der Fliegertruppe auf den neuen Fliegerhorst.
24.04.1937 Übergabe des Fliegerhorstes an die III/Kampfgeschwader 154 der neuen Luftwaffe, ausgerüstet mit Junkers Ju-86
26.04.1937 Übernahme des Fliegerhorstes durch den General der Flieger Halm
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1939 Der Flugplatz Gütersloh wird in der Anfangszeit des Krieges hauptsächlich als Auftank- und Servicestation für verschiedene Luftwaffeneinheiten genutzt
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06.06.1940 Die III/JG 51 (Bf.109 E) wird mit rund 370 Mann auf den Fliegerhorst Gütersloh verlegt, nach rund 8 Monaten wird sie nach St. Omer/Frankreich verlegt.
1940 Gütersloh wird mit den Einheiten I/NJG 1 und II/NJG 26 die erste Nachtjägerbasis im Reich
18.09.1940 Die RAF bombardiert (bedingt durch einen Navigationsfehler???) die Bethelschen Anstalten; 12 Patienten sterben.
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1942 Von den Alliierten Streitkräften bekam der Fliegerhorst nach der Invasion im Jahre 1942 den Allcode "Y 99" zugewiesen. Mit solchen Kodes wurden (fast alle) Flugfelder auf dem Festland gekennzeichnet, da die damals verwendeten nationalen Bezeichnungen/Namen nicht immer eindeutig oder schwierig in die englische Sprache zu übersetzen waren.
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1943-1944 Mit Hilfe russischer und polnischer Strafgefangener wird im Nordwesten auf Marienfelder Gemeindegebiet eine 5 Kilometer lange und 20 Meter breite Bahn gebaut, die später als "alte Rollbahn" bekannt wird. Alle 150 bis 200 Meter dienen bewachsene Abstellboxen als getarnte Abstellflächen für die Nachtjäger.
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19.04.1944 1. Luftangriff der 8th USAAF mit 62 Maschinen: 247 Spreng- und 267 Brandbomben wurden auf den Flugplatz abgeworfen, es gab 2 Tote.
1944-1945 Heinz-Wolfgang Schnaufer (mit 121 Nachtsiegen erfolgreichster Nachtjäger aller Zeiten) kommandiert das NJG 4 in Gütersloh.
01.12.1944 Die IV/JG 3 (Fw 190) verlegt nach Gütersloh.
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18.03.1945 Die III/JG 27(Bf 109) verlegt von Hesepe nach Gütersloh; Kommandeur ist Major D.R. Werfft, 26 Luftsiege.
22.-25.03.45 Die 9th USAAF attackiert den Flugplatz an 4 aufeinanderfolgenden Tagen mit Jagdbombern.
30.03.1945 Letzter Luftangriff auf den Flugplatz.
01.04.1945 Ostersonntag: die 651.US Mechanised Cavalry Group erreicht auf der B 61 gegen 18 Uhr Gütersloh, Stadt und Flugplatz werden kampflos übergeben.
06.04.1945 Offiziell wird der Fliegerhorst Gütersloh erst am 06.04.45 durch die Vorausabteilung des 851. Engineer Aviation Battalion besetzt (Die schnelle Aufnahme des Betriebs lässt darauf schliessen, dass der Platz nicht sehr schwer beschädigt war).
15.04.1945 Die 363rd Reconnaissance Group (Sqdn No. 33 und 161) von Venlo/NL belegt den Fliegerhorst mit Aufklärern Lockheed P-38 Lightning (bis 22.04.45?).
20.04.1945 Die 370th Fighter Group (Sqn No.401, 402 und 485) von Zwartberg/Belgien belegt den Fliegerhorst mit North American P-51 Mustangs (bis 27.06.45?)
08.05.1945 Von der Luftwaffe auf dem Platz hinterlassen: 16 Ju 88, sieben Bf.109, fünf He 111, vier Me 110, drei Fw 190, eine Fw 200, sowie Reste von einer Me 262 und einer Do 335.
09.05.1945 Die erste britische Maschine, eine North American B-25 Mitchell, landet in Gütersloh, nur, um einen Passagier nach St. Trond/Belgien aufzunehmen.
22.06.1945 Aufgabe des Flugplatzes durch die USAAF und Übergabe an die RAF
November 1945 Group Captain R. N. Bateson wird der erste Station Commander
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1946 Neubau der Start- und Landebahn mit einer Länge von 1.828 m (2.000 yards) und 45,70 m (50 yards) Breite
März 1946 Group Captain R. Faville wird der zweite Station Commander
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15.12.1947 Group Captain L. F. Sinclair wird der dritte Station Commander
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23.08.1948 Group Captain G. N. Amison wird der vierte Station Commander
1948 bis 1949 Ausweichplatz für die Berliner Luftbrücke
02.07.1949 15 Tempest F.2 der 33.Sqn. und 16 Spitfire F.24 der 80.Sqn. verlegen unter „Operation Recital“ nach Malaya, bzw. Hong Kong
Oktober 1949 Das erst im Mai 1949 vom HQ USAFE neu aufgestellte Kunstflugteam Skyblazers hat seinen ersten öffentlichen Auftritt überhaupt in RAF Gütersloh. Die dem 36th Wing in Fürstenfeldbruck zugehörige Kunstflugstaffel ist mit der F-80B Shooting Star ausgerüstet und erst das zweite USAF Kunstflugteam, welches Strahlflugzeuge für Vorführungen nutzt.
21.11.1949 Group Captain R. J. Clare Hunt wird der sechste Station Commander
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20.06.1950 Flugshow vor 1.300 alliierten Gästen (Deutsche waren zu der Zeit nicht willkommen): u.a. 16 Mosquitos, drei Meteors, 28 Vampires, vier F-80, acht Spitfires: RAF Video
01.09.1950 Aufstellung der 67.Sqn. mit Vampire FB.5
01.09.1950 Aufstellung der 71.Sqn. mit Vampire FB.5
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19.04.1951 Group Captain J. H, Chaplin wird der siebente Station Commander
15.11.1951 Ankunft der 79.Sqn. mit Meteor FR.9
03.12.1951 Absturz von vier Vampire an einem Tag s. Crashliste
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01.04.1952 Verlegung der 3.Sqn. mit Vampire FB.5 nach Wildenrath
03.04.1952 Ankunft der 541.Sqn. mit Meteor PR.10
08.04.1952 Verlegung der 71.Sqn. mit Vampire FB.5 nach Wildenrath
05.05.1952 Verlegung der 67.Sqn. mit Vampire FB.5 nach Wildenrath
08.07.1952 Group Captain D. G. Lewis wird der achte Station Commander
15.09.1952 während der Übung „Hold Fast“ Verlegung von vier Mosquito PR.35 der 58.Sqn. nach Gütersloh
10.10.1952 Flugshow vor VIP's in Gütersloh mit einem Angriff von 8 Vampires aus Wildenrath (History of No. 3 (Fighter) Sqdn, Jack T C Long, 2005)
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Juli 1953 Teilnahme von vielen Maschinen der Gütersloher Staffeln sowie mehreren Gastflugzeugen an Coronation Flypasts über Münster, Paderborn und Hamburg
November 1953 kleinere Bahnreparaturen
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Frühjahr 1954 Stationierung der belgischen 2.Smaldeel mit F-84G für mehrere Wochen zur Durchführung gemeinsamer Aufklärungs-Einsätze mit den Meteor der 79. und 541.Sqn.
26.06.-14.09.54 größere Bahnreparatur, diese waren insgesamt sehr häufig wegen des sandigen Untergrunds notwendig, ein vollständiges Abdichten mit wasserfestem Papier gelang nie völlig zufriedenstellend
17.09.1954 Aufstellung der 149.Sqn. mit Canberra B.2
20.10.1954 Aufstellung der 102.Sqn. mit Canberra B.2
08.11.1954 Verlegung der 79.Sqn. mit Meteor FR.9
15.11.1954 Verlegung der 541.Sqn. mit Meteor PR.10
30.11.1954 Aufstellung der 103.Sqn. mit Canberra B.2
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19.01.1955 Group Captain D. Peveler wird der neunte Station Commander
15.03.1955 Aufstellung der 104.Sqn. mit Canberra B.2
30.06.1955 Bruchlandung einer Canberra B.2 in der Ems
s. Crashliste
24.09.1955 Absturz einer Canberra im Landeanflug
s. Crashliste
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1956 Der Marshal of the Royal Air Force, Lord Tedder, besucht Gütersloh zur Auflösung der Canberra Staffeln
01.08.1956 Auflösung der 104.Sqn. mit Canberra B.2
20.08.1956 Auflösung der 102.Sqn. mit Canberra B.2
30.08.1956 Auflösung der 103.Sqn. mit Canberra B.2
31.08.1956 Auflösung der 149.Sqn. mit Canberra B.2
01.09.1956 Aufstellung der 59.Sqn. aus der 102.Sqn. mit Canberra B.2, später Umrüstung auf B(I).8
15.09.1956 Ankunft der 79.Sqn. mit Swift FR.5
24.09.1956 Group Captain G. A. Brown wird der zehnte Station Commander
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24.01.1957 Bruchlandung einer Swift FR.5 s. Crashliste
Mai 1957 Zwei Teams von No.20 und No.93.Sqn., beide mit Hawker Hunter F.6 ausgerüstet, fliegen temporär von Gütersloh
30.07.1957 Group Captain R. McFarlane wird der elfte Station Commander
15.11.1957 Verlegung der 59.Sqn. nach Geilenkirchen
November 1957 Startbahnreparatur (bis August 1958), dadurch Herabstufung der Basis auf "Care and Maintenance Status"
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August 1958 Errichtung zweier Safeland-Barrier (Fangnetze) für beide Landerichtungen
30.08.1958 No.20.Sqn. mit Hunter F.6 verlegt von Ahlhorn nach Gütersloh
01.09.1958 Ankunft der 26.Sqn. mit Hunter F.6 aus Oldenburg
01.09.1958 Group Captain P. H. Cribb wird der zwölfte Station Commander
15.09.1958 Ankunft der 14.Sqn. mit Hunter F.6 aus Oldenburg
15.11.1958 Auflösung des Hauptquartiers der 2.Group der RAF in RAF Sundern (den heutigen Mansergh Barracks)
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17.07.1959 Absturz einer Swift FR.5 in ein Haus s. Crashliste
01.09.1959 Aufstellung der 59.Sqn. mit Canberra B.2
01.09.1959 Gütersloh wird Master Diversion Airfield (MDA)
17.09.1959 Group Captain R. G. Knott wird der dreizehnte Station Commander
31.10.1959 erneute Startbahnreparatur für mehrere Wochen
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1960 Die Gate guard Spitfire Mk.IX verschwindet auf Nimmerwiedersehen von der Wiese (genannt God's acre) hinter dem Eingang zum Flughafen
20.02.1960 Brand in der Offiziersmesse und Zerstörung des historischen Gebäudes
07.03.1960 Absturz einer Swift FR.5 in die Ems s. Crashliste
30.12.1960 Auflösung der 20. und 26.Sqn. mit Hunter F.6
30.12.1960 Umbenennung der 79.Sqn. in 4.Sqn.
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05.01.1961 Ankunft der ersten beiden Hunter FR.10 für die 4.Sqn.
05.01.1961 Detachment von zwei Dragonfly HC.4 des Army Air Corps für acht Monate
Februar 1961 Abgabe der letzten Swift FR.5 der 4.Sqn. nach England
17.03.1961 Startbahnerneuerung bis 06.09.1961, gleichzeitige Verlegung der 4.Sqn. für diesen Zeitraum nach Jever, Master Diversion Airfield Status ging kurzzeitig an Jever, Verlängerung der Start- und Landebahn auf 2.252 Meter
28.07.1961 Group Captain L. W. Coulthard wird der vierzehnte Station Commander
13.08.1961 Verlegung zusätzlicher RAF Kampfflugzeuge auf die Basis anlässlich des Mauerbaus
09.09.1961 Verlegung der 2.Sqn. von Jever nach Gütersloh
September 1961 nach dem Berliner Mauerbau wird die 14.Sqn. in ständiger Alarmbereitschaft gehalten
Oktober 1961 RAF Gütersloh richtet für das 1.Britische Korps direkte Flüge nach/von England ein; in 3 Jahren werden bis Oktober 1964 250.000 Passagiere abgefertigt
06.12.1961 Verlegung für mehrere Wochen von sechs Lightning F.1A der 111.Sqn. von RAF Leuchars nach Gütersloh zur Verstärkung der Allwetter-Luftverteidigung
1961 Besuch des Generalmajors I.P. Zhuravlev, Chef der sowjetischen militärischen Verbindungsmission, mit einer Abordnung weiterer Militärs
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02.04.1962 Kurzzeitige Verlegung der 41.Sqn. mit Javelin FAW.8 aus Wattisham nach Gütersloh, um nach Zwischenfällen mit der russischen Luftwaffe in den Berlinkorridoren die Battle Flight zu stellen, die von der 14.Sqn. abgegeben wird
26.05.1962 Ablösung der 41.Sqn. durch die 25.Sqn. aus Leuchars mit Javelin FAW.9, Beendigung des Detachments am 10.08.1962
30.07.1962 Absturz eines Belvedere HC.1 s. Crashliste
09.08.1962 Einmonatige Verlegung der 14.Sqn.mit 14 Hunter F.6 und einer T.7 nach Nicosia/Zypern zum Luftzielschießen inklusive Battle Flight
13.08.1962 erneute Startbahnerneuerung bis zum 06.09.1962, da die Arbeiten in 1961 nicht erfolgreich waren
Oktober 1962 Verlegung der 5.Sqn. mit Javelin FAW.9 anlässlich der Kubakrise
17.12.1962 Auflösung der 14.Sqn. mit Hunter F.6
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19.01.1963 Ankunft der 230.Sqn. mit Whirlwind HAR.10 aus Odiham
April 1963 Staffelaustausch der 2.Sqn. mit RF-101C Voodoo der 66.TRW, 18.TRS aus Laon-Couvron/Frankreich
April 1963 Besuch von norwegischen F-86K der 337.Skv. aus Bardufoss bei der 2.Sqn.
26.06.1963 Abschuss einer belgischen C-119 Flying Boxcar über der Senne s. Crashliste
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25.02.1964 Besuch des Oberkommandierenden der in der DDR stationierten sowjetischen Streikräfte, Armeegeneral P. Koschewoi
Februar 1964 Vier Whirlwind der 230.Sqn. verlegen als 1563.Flt nach Nicosia/Zypern, um dort die UNO-Truppen zu unterstützen
15.04.1964 Group Captain D. G. Evans wird der fünfzehnte Station Commander
Mai 1964 Gründung des Kunstflugteams "IV´s Four" der 4.Sqn.
Juni/Juli 1964 Startbahnerneuerung
September 1964 Der 250.000 Fluggast wird registriert
01.10.1964 Besuch des Bundespräsidenten Heinrich Lübke, der erste Besuch eines deutschen Staatsoberhauptes bei den britischen Kräften in Deutschland
November 1964 Staffelaustausch der 2.Sqn. mit der 3.Staffel des AG 52 und RF-84F
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11.01.1965 Komplette Verlegung der 230.Sqn. nach Malaya
19.01.1965 Ankunft der 18.Sqn. mit zwölf Wessex HC.2, davon gingen drei gleich weiter nach Zypern (später kam die Aufstockung auf 20 Hubschrauber)
26.05.1965 Besuch von Queen Elizabeth II. mit Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, im Rahmen ihres Staatsbesuches vom 18. bis 28. Mai
26.05.1965 Im Rahmen des Besuchs der Queen Flypast von 64 Maschinen der RAF Germany über der Basis (12 Hunter, 52 Canberra und Javelin)
27.05.1965 Verlegung der Battle Flight mit Javelin FAW.9 aus Geilenkirchen nach Gütersloh, da Queen Elisabeth II und Ihr Ehemann Berlin besuchen, Cockpit Readiness wird angeordnet!
30. bis 31.07.1965 Erneute Verlegung der Battle Flight Geilenkirchen nach Gütersloh, wegen zahlreicher Flüge der russischen Luftwaffe in der DDR
03.09.1965 Aufgrund ziviler Fotoflüge in der ADIZ verlegen sechs Javelin nach Gütersloh, davon sind zwei immer auf CAP in der Luft
23.09.1965 Ankunft der 19.Sqn. mit Lightning F.2 aus Leconfield und Unterbringung in Hangar 4 Film
08.10.1965 19.Sqn. übernimmt Battle Flight mit zwei Lightning F.2 (plus einer Spare)
16.11.1965 Cat. 3 nach Fahrwerksbruch bei einer Lightning F.2 der 19.Sqn. s. Crashliste
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11.03.1966 Cat. 4 nach Treibstofflecks bei einer Lightning F.2 der 19.Sqn. s. Crashliste
17.05.1966 Bruchlandung eines deutschen F-104G Starfighter s. Crashliste
06.06.1966 Absturz Canberra in Avenwedde s. Crashliste
Juli 1966 One-Way-Staffelaustausch der 2.Sqn. mit den CF-104 der 441.Sqn. der RCAF im französischen Marville, da die kanadischen Piloten die Startbahn in Gütersloh für sichere Operationen mit dem Starfighter für zu kurz hielten!
Sommer 1966 Absturz einer zivilen Zlin eines deutschen Flugclubs auf der Landebahn s. Crashliste
12.10.1966 Group Captain D. F. C. Ross wird der sechzehnte Station Commander
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Mai 1967 Bruchlandung einer Hunter T.7 der 2.Sqn. s. Crashliste
27.05.1967 Großflugtag mit 125.000 Besuchern
Juli 1967 Zwei Hunter FR.10 der 4.Sqn. sind im Wechsel mit 2.Sqn. in Gibraltar stationiert, um dort u.a. den Schiffsverkehr zu überwachen und zu fotografieren
August 1967 Staffelaustausch der 2.Sqn. mit dänischen Hunter F.51 der Esk 724
Dezember 1967 Verlegung der 18.Sqn. von Hangar 6 und 7 auf die Südseite der Basis in Vorbereitung auf die Ankunft der 92.Sqn.
Dezember 1967 Verlegung der 2.Sqn. von Hangar 3 in Hangar 7 in Vorbereitung auf die Ankunft der 92.Sqn.
Dezember 1967 Verlegung der 4.Sqn. von Hangar 2 in Hangar 6 in Vorbereitung auf die Ankunft der 92.Sqn.
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05.01.1968 Verlegung der 18.Sqn. nach RAF Acklington
09.01.1968 Cat.4 durch Fahrwerksbruch bei einer Lightning F.2 der 92.Sqn. s. Crashliste
22.01.1968 Ankunft der 92.Sqn. mit Lightning F.2 und F.2A aus Geilenkirchen und Unterbringung in Hangar 2 und 3
März 1968 Staffelaustausch der 4.Sqn. mit RF-84F der norwegischen 717.Skv.
Juli 1968 nach zwölfmonatiger Dauer Beendigung des Gibraltar Detachments mit zwei Hunter FR.10
15.07.1968 Group Captain K. A. Williamson wird der siebzehnte Station Commander
Sommer 1968 Im Rahmen einer AFCENT-Luftverteidigungsübung fliegt ein Team bestehend aus insgesamt drei 19Sqn Lightning F2A und drei belgischen 1Wing F-104G für drei(!) Monate gemeinsame Battle-Flight-Einsätze (jeweils eine Maschine) von Gütersloh aus; das Team belegt schließlich den zweiten Platz von allen 2 und 4ATAF Teams!
August 1968 Flameout-Landung einer Hunter T.7 der 2.Sqn. s. Crashliste
September 1968 unbeabsichtigte Schussabgabe bei einer Hunter FR.10 in Hangar 6 der 2.Sqn. s. Crashliste
November 1968 Cat.4 durch AVPIN-Starterexplosion bei einer Lightning F.2A der 92.Sqn. s. Crashliste
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März 1969 Staffelaustausch der 4.Sqn. mit RF-84F der dänischen Esk 729

Weiter zu Teil 2 der Chronik (ab 1970)

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